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Kinderyoga

Kinderyoga

Ist uns Yoga in die Wiege gelegt?

Als mein Sohn 2004 geboren wurde und er begann sich mehr und mehr selbständig zu bewegen, war ich sehr erstaunt. Konnte ich an ihm doch einige Haltungen erkennen, die auch im Yoga zu finden sind. Aus der Bauchlage stützte er sich nach oben und kam in die Kobra. Er übte sich im Vierfüsslerstand und im herabschauenden Hund, bevor das Ganze in eine Bewegung, nämlich das Krabbeln überging.  Ich erkannte, dass Yoga bei den Kindern in ihrer Entwicklung verankert ist. So müssen wir ihnen im Grunde nichts beibringen, sondern erhalten die besonderen Fähig- und Fertigkeiten die wir vorfinden.

Yoga ist mittlerweile vielfach untersucht. Es ist angekommen in unserer Gesellschaft, dass diese Form der Bewegung, des Innehaltens, der Entspannung, gepaart mit meditativen Übungen und Übungen zur Entdeckung des eigenen Atems einen großen Gewinn im Heranwachsen darstellen kann. Für mich persönlich geht das Ganze noch weit darüber hinaus, vermitteln wir doch auch Werte und soziales Miteinander. Wir fördern Fähigkeiten zur Stärkung der Resilienz, wie auch der Regulation von Emotionen. So kann ein starkes Selbst entstehen, mit dem wir unsere Kinder auf dem Weg zu resilienten und glücklichen Erwachsenen bestens unterstützen können. Yoga ist weit mehr, als das bloße Bewegen des Körpers, Mediation und Entspannung.

 



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